+49 30 6392 7816


PHARMAZEUTISCHE PRODUKTION

ÜBERBLICK

Wir bieten eine konsequente Prozesskontrolle für Betriebe mit pharmazeutischer Produktion. Unser Unternehmen kennt alle gängigen Probleme eines laufenden Herstellungsprozesses: Kristallisation, API-Stabilität, Vergilbung und andere Formen der Qualitätsverschlechterung, Verweilzeit, Scher- und Temperaturbelastung der API und mehr. Nachfolgend finden Sie technische Details und weitere Angaben zu diesen Themen. Wir zeigen Ihnen, wie und wann genau Sie Herstellungsprobleme mit unseren in Ihrer Anlage installierten Hard- und Softwarelösungen identifizieren können. Unser Portfolio an Präzisionsgeräten liefert Ihnen fortlaufend genaue Messwerte, die für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und Produktspezifikationen relevant sind.

Eine Inline-Messung ist zum ersten möglichen Zeitpunkt direkt im Prozessstrom realisierbar – ohne Störung des laufenden Prozesses. Offline-Messungen müssen hingegen im Labor durchgeführt werden.


PRODUKTION

AUSWIRKUNGEN VON PROZESSPARAMETERN AUF KONTINUIERLICHE PRODUKTIONSPROZESSE

img img

FASEROPTISCHE SONDEN

DER AUFBAU UNSERER TECHNOLOGIE

Die Technologie von ColVisTec greift nicht in den Produktionsprozess ein; wir installieren unsere faseroptischen Sonden auf die in Ihrem Betrieb vorhandene Hardware. Unsere Sonden arbeiten unbeeinflusst von großen Entfernungen (bis zu 20 Metern) zwischen dem Spektroskopiesystem und dem Messort. Ein System kann für zwei voneinander unabhängige Fertigungslinien gleichzeitig eingesetzt werden. Damit kann das hergestellte Produkt alle zehn Sekunden oder häufiger direkt im Prozess ohne Probenahme, ohne Unterbrechung der Fertigungslinie und ohne Verzögerungen kontinuierlich gemessen werden. Das Ergebnis ist eine Effizienzmaximierung des Herstellungsprozesses bei gleichzeitiger Kostenminimierung.


REFLEXIONSSONDE FÜR OPAKE POLYMERSCHMELZEN (RPMP – REFLECTION POLYMER MELT PROBE)

img

REFLEXIONSSONDE FÜR OPAKE POLYMERSCHMELZEN (RPMP – REFLECTION POLYMER MELT PROBE)

  1. Sondenspitze: Standard Dynisco Gewinde 1/2"-20 UNF
  2. Saphirfenster (Selbstreinigung durch Materialfluss)
  3. Separate Faseroptik für einfache Kalibrierung
  4. Temperatur: ≤ 350 °C
  5. Druck: ≤ 200 bar
img Die RPMP-Sonde (1), installiert auf dem Extruder (2), zum Beispiel in der Düsenplatte.
  1. Beleuchtung mit Xenon-Blitzlampe
  2. Sechs ringförmig angeordnete Beleuchtungsfasern
  3. Zentral positionierte Detektionsfaser (für die Reflexion)
  4. Standardfaserlänge: 5 m
  5. Maximale Faserlänge: 20 m

ANWENDUNG

RPMP-Sonden dienen der Messung opaker Materialien wie geschmolzener Polymere, Chemikalien, Pharmazeutika und Pulver. Diese Sonde wurde speziell für die häufig in Extrudern auftretenden hohen Temperaturen und Drücke entwickelt, kann aber auch in anderen Arten von Fertigungsanlagen eingesetzt werden.


EINBAU DES RPMP-SONDENKÖRPERS IN DEN EXTRUDER

img
1
    img
2
 
img
3
    img
4
 
1. Erforderlich: Eine freie 1⁄2"-20 UNF Gewindebohrung.
2. Befestigung der Sondenhülse im Gewinde.
3. Einsetzen und Fixieren der Faseroptik in die Sondenhülse.
4. Die Sondenspitze mit dem Saphirfenster befindet
sich ca. 5 mm tief im Prozessraum.

SOFTWARE

DIE SOFTWARE FÜR EINE ZUVERLÄSSIGE QUALITÄTSKONTROLLE

Unsere Technologie kann an viele unterschiedliche Prozesse angepasst werden. Sie bietet verschiedene Formate der Datenausgabe und lässt sich sehr gut in die bereits vorhandenen Hardwarelösungen integrieren. Nachfolgend finden Sie die vollständigen technischen Daten unserer einzelnen Softwarepakete.

img      SOFTWAREERWEITERUNG

ReTA

ReTA steht für „Residence Time Analysis“ und wurde von uns für die Verweilzeitmessung und –analyse entwickelt. Sie erhalten sie als praktikable Erweiterung unserer EquiColor-Software. ReTA sortiert die wachsende Fülle Ihrer RTM- Messwerte, extrahiert die Konzentrationen aus den spektrometrischen Daten, erkennt die RTM-Segmente und ihre textuellen Darstellungen, normiert die Daten, synchronisiert das Verfahren, filtert Rauschen heraus, kombiniert ausgewählte Teilmengen zur Mittelwertbildung, beurteilt das asymptotische Verhalten, wandelt die resultierende Kurve in eine brauchbare Annäherung für eine Wahrscheinlichkeitsverteilung um, zeigt das Ergebnis an und leitet daraus weitere Statistiken ab, auch Perzentil-Schätzungen.


SOFTWAREERWEITERUNG

SpecViewer

SpecViewer ist eine praktikable Erweiterung unserer EquiColor Software. Sie stellt die Spektrenabfolge auf übersichtliche Weise dar und erleichtert die Navigation durch die Daten mit grafischen Überblicks- und Detaildarstellungen. Die Datenanalyse mit gängigen Transformationen ist möglich und zeigt die Beziehungen zwischen den Spektren auf. Der mit dem menschlichen Auge sichtbare Teil des Spektrums wird in der Spektralkurve in diesen Farben direkt dargestellt.

     img

PROZESSENTWICKLUNG IN DER EXTRUSION

VERWEILZEITBESTIMMUNG: INNOVATIV, EINFACH, SCHNELL

img
  • • Sehr kurzes Messintervall (500 ms)
  • • Deutlich schnellere und unkompliziertere Bestimmung der Verweilzeit als mit herkömmlichen Verfahren
  • • Viel einfacher als herkömmliche Methoden wie Chromatographie oder "Veraschung"
Durchgeführt in Zusammenarbeit mit Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg

PROZESSENTWICKLUNG – F&E

VERWEILZEITBESTIMMUNG IN SITU

img
  • • Mehr Datenpunkte innerhalb kurzer Messintervalle (500 ms)
  • • Genaue Messung
  • • Viel einfacher als herkömmliche Methoden wie Chromatographie oder "Veraschung"

PROZESSENTWICKLUNG IN DER EXTRUSION

BESTIMMUNG DER IDEALEN SCHNECKENKONFIGURATION

SCHNECKENKONFIGURATION #1
SOLL-VERHALTEN (GUTE DISPERSION & HOMOGENISIERUNG)
img
SCHNECKENKONFIGURATION #2
UNEINHEITLICHE VERARBEITUNG BEI DREI DREHZAHLEN
img
  • • Identische Produktzusammensetzung
  • • Zwei Schneckenkonfigurationen
  • • Drei Drehzahlen
  • • t0: Tracergabe
  • • t1, t2, t3: Erst-Detektion des Farbwechsels an der Düsenplatte (drehzahlabhängig)
Durchgeführt in Zusammenarbeit mit Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg

FORSCHUNG & ENTWICKLUNG

BESTIMMUNG DER IDEALEN DREHZAHL BEI KONSTANTER DOSIERUNG

DREHZAHL 300 U/min
IDEALE DISPERSION & HOMOGENITÄT
img
Ideale Drehzahl (300 U/min) für diese Produktzusammensetzung.

DREHZAHL 600 U/min
KEINE DISPERSION & HOMOGENITÄT
img
    Zu hohe Drehzahl (600 U/min) für diese Produktzusammensetzung
  • • Identisches Trägermaterial
  • • Zwei Drehzahlen
  • • Fünf Konzentrationen

UNSERE TECHNOLOGIE UNTERSTÜTZT SIE BEI
  1. der Bestimmung der idealen Drehzahl
  2. der Bestimmung der idealen Dispersion und Homogenität
  3. der Detektion von – auch sehr geringen – Dosiserhöhungen
  4. der Identifizierung von Chargen außerhalb der Spezifizierung (Nebenprodukte und Kontaminationen)
Durchgeführt in Zusammenarbeit mit Leistritz Extrusionstechnik GmbH, Nürnberg

SIE HABEN NOCH FRAGEN? – FRAGEN SIE UNS JETZT!